perspectives 2018 | Digitalisierung in der Praxis

Nachhaltiges Management ist der
Schlüssel zur Mitarbeiterbindung

Sjef Arets, Vice President Manufacturing EU/China bei DSM

Es ist nicht die Frage, wo bleibt der Mensch, sondern bleibt der Mensch?

Wo bleibt der Mensch? Die Frage sei nicht neu, stellt Sjef Arets vom niederländischen Chemiekonzern DSM in seinem Impuls­vortrag bei der perspectives 2018 fest. Schon bei der Erfindung der Dampfmaschine habe sich die Frage gestellt, ob die Ma­schine die menschliche Arbeitskraft ersetzen könne. Die Art und Weise zu arbeiten, verändere sich. Auch jetzt im Zuge der Digitalisie­rung. Bei DSM gelte daher die Devise Sustainable Continuous Improvement. „Wenn man aufhört sich zu ver­bessern, hat man aufgehört gut zu sein“, lautet das Statement des Diplom-Inge­nieurs, der bei DSM die Produktion in mehr­eren europäischen und chinesischen Werken sowie die dazu­gehörigen Technologiezentren verantwortet.

Im Streben nach kontinuierlicher Verbesserung baut DSM auf drei Säulen: Eine Führungs­kultur des Coa­chings und der Befähigung der Mitarbeiter, in der klar ist, dass das Wissen bei den Akteuren liegt, die in der Tech­nik arbeiten. Ferner ein Arbeitsklima, dass energetisch ist und offen für neues. Die dritte Säule steht für das Management von Talenten und die Erkenntnis, dass die Zeit der Superhelden vorbei ist. „Probleme“, so betont Arets, „können besser von Leuten vor Ort gelöst wer­den, als vom Management.“